A und B haben ein Problem, ein Kommunikationsproblem. A und B ist das bewusst - unbewusst; A und B reden einfach weiter- aneinander vorbei, monologisiert.
Grundlage des Stücks „TalkShow. Von der Wahrheit auszusagen“ sind Situationen aus dem persönlichen Umfeld, Texte jener, die ihre Geschichten teilen wollen sowie Kommunikations- und Darstellungstheorien. Es analysiert zwischenmenschliche Kommunikation: das, was wir uns sagen; das, was wir uns sagen soll(t)en und das, was wir uns sagen wollen. Gibt es die klare Aussprache oder bleibt „die Wahrheit“ im zwischenmenschlichen Raum hängen?

 

Schauspiel: Antonia Tittel und Nike Andersen
Regie: Nora Graupner
Szenografie, Kostüm, Licht: Maria Gebhardt
Produktionsleitung, Regieassistenz: Franziska Schönfeld

Auf der deBühne präsentieren junge Theaterschaffende auf dem Sprung in die Professionalität ihre ersten Arbeiten unter "freien Bedingungen".

Die Reihe deBühne wird durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Friedrich Weinhagen Stiftung sowie das Studentenwerk Ostniedersachsen gefördert.

Von Verona bis Venedig / über König Lear zu Macbeth /

vom höchsten Balkon des Hauses Capulet / bis zum verstaubtesten Schädel, den Hamlet jemals in seiner Hand gehalten hat /

es ist soweit:

Zum sechsten Mal heißt es im Theaterhaus Hildesheim: Es wird geschreddert! Nach den Begriffen Schiller, Bibel, Kapitalismus, Deutschland und Afrika widmet sich die diesjährige Ausgabe einer Persönlichkeit, die seit fast einem halben Jahrtausend einen unanfechtbaren Platz im Theater behauptet. Ob man will oder nicht, an diesem Dichter und Theatermacher – sofern es ihn als konkrete Person gab – kommt man nicht vorbei. Die Rede ist von William Shakespeare. Im April 2014 jährt sich zum 450. Mal Shakespeares Geburtstag. Das soll gefeiert und geschreddert werden. Wie verhält man sich zum wohl bekanntesten und meistinszenierten Dramatiker der Welt? Ist es möglich, im zeitgenössischen Theater neue Blicke auf ein Phänomen zu werfen, das das Theater maßgeblich mitgeprägt hat? Auf diese Fragen suchen wir Antworten. Ihr seid herzlich eingeladen mitzusuchen. Das Theaterhaus Hildesheim lädt auf ein Neues zu seiner Spielreihe für junge Theatermacher|innen ein. Vier Gruppen stellen sich der Herausforderung, das Phänomen Shakespeare durch eigene Zugriffe und Perspektiven zu beleuchten.

Afrika – der mythische Sehnsuchtsort, das Versprechen von Ursprünglichkeit und Harmonie mit der Natur. Afrika – der Kontinent der Schwachen und Abhängigen. Tatsächlich verändert sich der Kontinent seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts in atemberaubender Geschwindigkeit. Heute ist « der schwarze Kontinent » kein bloßes Opfer seiner Geschichte mehr. « Afrika » ist « Zukunft ». Umso dringender wird es für uns, einen neuen Blick auf alte Sichtweisen, Stereotype und Gewissheiten zu werfen: Vier Gruppen machen sich auf, das Thema Afrika in seine Einzelteile zu zerlegen und zur Aufführung zu bringen.

Der Schredder ist zurück – hinein werfen wir die ganze Nation. Das Theaterhaus führt seine Spielreihe für junge Nachwuchstheatermacher fort. Wir suchten und fanden vier aufstrebende Gruppen, die sich anschickten, das ganze Land in seine Einzelteile zu zerlegen, eine Auswahl zu treffen, diese in Form zu gießen und zur Aufführung zu bringen. Das Schredder-Festival zeigte alle vier Aufführungen geballt an einem Wochenende.

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