Sie sagt, sie sei irgendwie anders.
Arbeitet sie nicht als Putzfrau, fragt er.
Und er meint, dass sie glaubt etwas Besseres zu sein.
Sie ist ein Genie, denkt er bei sich.
Und sie weiß, dass sie am liebsten in der Bibliothek ist.
Ihre Klamotten sind seltsam, finden beide.
Und laute Geräusche mag sie nicht, sagt er.

Stell dir vor, du wärst irgendwo zwischen Bergen und Seen. Welchen Weg du auch einschlägst, auf einmal stehst du, wo der Bach am breitesten ist. Eine Zauberkraft ist da am Werk. Der ärgste Träumer in der tiefsten Versunkenheit - du stellst ihn auf die Beine und lässt ihn gehen, er wird ans Wasser finden. (H. Melville – Moby Dick)

TOODRYTOCRY ist eine Theaterperformance über Sehnsucht, Verführung und Angst. Die Performerinnen setzen ihre Körper in Beziehung zu Bildern von Flüssigkeiten, zu einer Metaphorik der Fluten, Ströme und Wellen. Sie erzählen von Wesen, die in diesen Flüssigkeiten leben und ihre Stimmen gegen trockenes Land tauschen; sie erzählen von Körpern und Gemeinschaften, die durch diese Wesen bedroht werden. Sie lösen sich auf zu Sumpf, Schmutz und Gewimmel und sie bauen Dämme, um sich davor zu schützen.

Theater Kirschrot gründen den Club der Dickköpfe & Besserwisser!
Willkommen sind alle Schlaumeier, Rumdiskutierer und die, die die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben; alle sturen Böcke, Trotzköpfe und die, die mit dem Kopf gegen die Wand laufen.


Ein Theaterstück für und mit Hörenden und Hörgeschädigten ab 10 Jahren

  ist ein Stück von VOLL:MILCH und drei ExpertInnen über Sprache, Unterdrückung, das Wetter und Revolution. VOLL:MILCH steht nicht mehr alleine auf der Bühne und keiner spricht für sich. 

Für „ " arbeiten VOLL:MILCH im Rahmen der deBühne Reihe des Theaterhaus Hildesheim mit drei ExpertInnen des Alltags zusammen. Diese verbindet ihre besondere Beziehung zu Sprache und Sprechen und vor allem zu der Sprache einer Minderheit, der Gebärdensprache. In diesem Sinne geht es bei „ " auch immer um die Möglichkeiten von gesellschaftlicher Veränderung, Revolution und die Wirkmächtigkeit von Widerstand. 

Hereinspaziert meine Damen und Herren, hier und heute betrachten Sie das Leben, wie Sie es noch nie gesehen haben. Tauchen Sie ein in eine düstere Märchenwelt, in ein vielschichtiges Universum, in dem sich Vergangenheit und Zukunft, Magie und Fiktion verbinden. Erleben Sie den Mensch in der Maschine, der darauf wartet erweckt zu werden. Schauen Sie hin, hören Sie zu, doch lassen Sie sich nichts erzählen, denn hier im Labor der schlafenden Bilder zählt nur Ihre eigene Sicht auf die Dinge.

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Die deBühne hat Premiere!

Ab sofort gibt es im Theaterhaus einen Ort für erste Inszenierungen und Debüts aller Art.

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