Ich hab die Schnauze voll. Ich koche innerlich. Ich balle die Faust, etwas brodelt in mir, Adrenalin, was was was was ich bin richtig wütend. Lass mich. Direkt unterm Solarplexus, Pochen, Stille. Lächeln. Nichts sagen. Ich hab die Schnauze voll. Ich koche innerlich. Ich balle die Faust, etwas brodelt in mir, Adrenalin, was was was was ich bin richtig wütend. Lass mich. Direkt unterm Solarplexus, Pochen, Stille. Lächeln. Nichts sagen. In Take No Shit stellt sich TEAM SOFT ihrer Wut.

Ausgehandelt wird eine Wut auf strukturelle Ungerechtigkeit, auf sich selbst und auf das eigene Versagen, die eigene Unfähigkeit Gefühle zu kommunizieren. Wo bleibt die radical softness wenn niemand weiß, wie es einem geht? Was passiert, wenn wir Wut ausleben? Wogegen wehren wir uns? Wogegen lehnen wir uns auf? Wie begegnen wir Ungerechtigkeit, die uns selbst widerfährt und der, die wir selbst verursachen? Wie fühlt es sich an, etwas zu zerstören? Hilft uns das bei der Heilung? Wie empowernd ist dieses Gefühl?Wie könnte das aussehen: post-angry und happy - geht das überhaupt? Wir entwerfen best-worst-case Szenarios, Utopien, Schlachtfelder und untersuchen aus einer intersektional feministischen Perspektive, wie sich das anfühlt. 

Take no shit heißt sich nichts gefallen zu lassen - TEAM SOFT reagiert mit Wut.

Premiere:
26. April 2018 
20 Uhr
Theaterhaus Hildesheim

Gefördert von:
Friedrich Weinhagen Stiftung, Demokratie und Tolenranz, Studentenwerk OstNiedersachsen, deBühne

Medienpartner der deBühne ist Radio Tonkuhle

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