Authentizität gilt als erstrebenswert. Ob in der Politik, in der Kunst, in den Medien im Beruflichen oder im Privaten – als authentisch wahrgenommen zu werden ist ein Qualitätsmerkmal und macht auch noch glücklich. Doch was macht einen authentischen Menschen aus? Geht es denn wirklich um Echtheit, Wahrhaftigkeit und Natürlichkeit, oder hat sich der Begriff längst ins Gegenteil verkehrt, so dass das Authentische heute vielmehr die perfekte Inszenierung eines klar definierten Stils ist? Gibt es bestimmte Tricks, die uns als glaubwürdige und wahrhaftige Persönlichkeit erscheinen lassen? Wie verhält es sich mit den Rollen, die wir entsprechend der gesellschaftlichen Kontexte, in denen wir uns bewegen, spielen?


Drei Performerinnen begeben sich in ein Verwirrspiel aus Inszenierung und Privatheit, Lüge und „Wirklichkeit“. Sie suchen den eigenen Ausdruck in fremden Texten, die konventionelle Bewegung im eigenen Körper, das Persönliche in einer Rolle, die eigene Originalität. Wo fängt echt an und hört falsch auf? Und sind das eigentlich Gegensätze?
Der Abend stellt ernste, leichte, sinnvolle und sinnlose Fragen, an das Publikum, an die Performerinnen und an die Inszenierung des Authentischen. Ein kraftvoll-persönlicher, amüsant- verwirrender, ehrlich-verlogener, direkt-philosophischer Theaterabend mit fulminant&Töchter.

Premiere:
15. Februar 2018 
20 Uhr
Theaterhaus Hildesheim

Gefördert von:
Friedrich Weinhagen Stiftung, StuPa Uni Hildesheim, Stiftung Carré d'Art

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