Sie sagt, sie sei irgendwie anders.
Arbeitet sie nicht als Putzfrau, fragt er.
Und er meint, dass sie glaubt etwas Besseres zu sein.
Sie ist ein Genie, denkt er bei sich.
Und sie weiß, dass sie am liebsten in der Bibliothek ist.
Ihre Klamotten sind seltsam, finden beide.
Und laute Geräusche mag sie nicht, sagt er.

Juli ist 12 Jahre alt, pragmatisch und herzlich und sieht die Welt ein bisschen anders als die anderen. Und sie ist einsam. Gemeinsam mit dem Publikum untersucht das Theaterkollektiv BwieZack in seiner Inszenierung das Phänomen des Schubladendenkens und will dazu anregen, eigene Vorurteile und Stereotype zu hinterfragen.

Premiere:
02. Juni 2016 
14:30 Uhr
Theaterhaus Hildesheim

„Von außen zu nah" entsteht im Rahmen von „deBühne_barriefrefrei 2016" in Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim, der St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe, dem Seminar „Theaterübertitelung" des Instituts für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Universität Hildesheim sowie dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte. 

Gefördert von:
Aktion Mensch, Klosterkammer Hannover, Bürgerstiftung Hildesheim, Johannishofstiftung, Friedrich Weinhagen Stiftung, Kulturbüro des Studentenwerks OstNiedersachsen, Volkbank Hildesheim, deBühne

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