Walat hat in seiner Zeit bei uns und den Kolleg*innen vom LaFT viel Theater gesehen. Da ihn neben seiner Theaterliebe auch ein journalistischer Hintergrund ausmacht, waren wir gespannt auf seinen professionellen Blick. Einige Texte sind während seiner Hospitanz entstanden - unter anderem zu Kindertheater-Inszenierungen. Lest hier, was Walat über Wahnsinn, Humor als Mittel zur Wertevermittlung und Hunde auf der Bühne denkt: 

Wir haben die Bewerbungsfrist verlängert - immer noch wird ein motiviertes Leitungsteam für unsere SCHREDDER-Reihe gesucht!

Die theaterhauseigene Reihe SCHREDDER gibt es seit 2009. Junge Theatermacher*innen setzen sich darin mit einem Wort auseinander, zerpflücken und zerrupfen die Bedeutungszusammenhänge, in denen es steht. In vergangenen Jahren waren das unter anderem Begriffe wie „Afrika“, „Stadt“, oder „Kapitalismus“.

Große Worte, denen bühnenreife Taten folgten: Das Thema wird in seine Einzelteile zerlegt, um es anschließend aus künstlerischer Perspektive neu betrachten zu können. Um eine bessere Finanzierung und damit bessere Bedingungen für alle Beteiligten gewährleisten zu können, hat der SCHREDDER 2017 pausiert, um sich 2018 wieder neu zu erfinden. 

Das erfolgreiche Format kann weiterentwickelt werden, neue Ideen sind herzlich willkommen. Das Wort, unter dem alles stehen wird, bestimmt das neue Leitungssteam. Danach beginnt die Ausschreibungsphase: Vier Nachwuchsgruppen wird es ermöglicht, erste Arbeiten unter professionellen Bedingungen umzusetzen. Welche das sein werden, entscheidet das Team. Während des SCHREDDER-Festivals werden die ausgewählten Theaterarbeiten schließlich gezeigt. Eine Jury wählt zum Schluss die - aus ihrer Sicht - gelungenste aus.

Das Leitungsteam kümmert sich um die drei (Haupt-) Arbeitsbereiche Fördermittelakquise, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Auswahl und Koordination der Gruppen und das Mentoring und die Betreuung der Jurymitglieder. Jedes der drei Aufgabenfelder sollte von einer Person besetzt werden. Eine Vergütung gibt´s auch.

Der Arbeitstzeitraum ist Mai 2017 bis Mai 2018, das Festival wird im Frühjahr 2018 stattfinden. Das Team muss zuvor nicht permanent in Hildesheim vor Ort arbeiten - Nicht-Hildesheimer*innen unterstützen wir gerne mit unserem Netzwerk zwecks Unterbringung während des Festivals. Und überhaupt: Eine enge Anbindung ans Theaterhaus-Team und seine Expertise sind erwünscht! Bewerbt euch!

Das Sterben umgibt uns, es ist allgegenwärtig und wenig sichtbar. Auf den Stufen zum Tod arbeiten Dienstleister*innen - helfende, versorgende, verantwortliche, pflegende Hände. Die Performance HERZSCHRITTMACHER♥INNEN beleuchtet das Milieu der Pflegeheime - Orte an der Schwelle von Leben und Tod. Am 23.3.17 feiert die Performance im Rahmen unserer Hausreihe deBühne Premiere. Die beiden Performerinnen Sira Kupferspiel und Winnie Wilka vom Theaterkollektiv edgarundallan waren bei den Kolleg*innen von Radio Tonkuhle und haben Einblicke gegeben.



 




 

Der Unterwegs.Chor – ein Fenster zur Förderung des Konzepts der Koexistenz

 

Sich das Leben ohne Unterschiede und Differenzierungen vorzustellen, ist nicht möglich. Zugleich ist es für einen Menschen nicht möglich, isoliert für sich selbst zu leben. Deshalb sind das Streben nach einem gemeinsamen Zusammenleben und die Ablehnung von Diskriminierung ein wichtiges Ziel für vieler Organisationen, Verbände und Unternehmen geworden, die an der Förderung von Dialogen arbeiten und die Rechte anderer respektieren sowie die Kommunikation zwischen verschiedenen Völkern und Überzeugungen fördern. 

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Progonose: Schlimm

Das Theaterstück zeugt von einem einwandfreien Einsatz moderner Techniken und einer künstlerischen Inszenierung, durch die Räume, Flächen und Zwischenräume geschaffen werden. Sie können sowohl die Zuschauer anziehen, als auch die kreative und schöpferische Verkörperung des Darstellers reflektieren. 

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste hat zur prekären Arbeitssituation vieler Kunst- und Kulturschaffender ein Steuerungsinstrument empfohlen: Die Honoraruntergrenze. Derzeit wird sie von allen 16 Landesverbänden angestrebt. Der Text von Fiona Kastrop auf der kulturpolitischen Debattenseite theaterpolitik.de stellt die aktuellen Entwicklungen vor.

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