Thea ist dieses Mal eine veritable Maurerin. Oder ist sie vielleicht eine Handwerkerin, die grade einem Freund oder einer Freundin beim Hausbau hilft? Oder: eine TV-Moderatorin mit eigener DIY-Show?
Wir kennen unsere bunte schauSpielPlatz-Patronin als vielseitig interessiert und abenteuerlustig. Das Kindertheater, das sie uns in der hauseigenen Reihe präsentiert, vermittelt : Es gibt so vieles, was mensch sein und werden kann - es lohnt sich, auf Entdeckungsreise durch die Wirklichkeiten zu gehen. Im Theater und außerhalb.
Daher freuen wir uns immer wieder aufs Neue, wenn der schauSpielPlatz-Leporello druckfrisch auf unseren Tischen landet. Von (Früh)-Frühling bis Sommer führt er mit liebevollen Illustrationen durch die TH-Saison für junge Zuschauer*innen und alle, die das mit der Entdeckungsreise lebenslang ernst nehmen.
Am Theater gefällt ihm, dass er seine Vorstellungen und Ideen mit anderen teilen kann. Walat stammt aus Syrien und hat dort bereits viel Erfahrung mit unserem Zuhause-Genre gesammelt: als Theaterautor, als Ansager, der das Publikum begrüßt und durch den Abend führt - und ab und an auch als Schauspieler. Kamischlo heißt die Künstlergruppe mit mehr als hundert kurdischen Mitgliedern, in der er aktiv war. Sie heißt wie die syrische Stadt, in der er geboren und aufgewachsen ist. Jetzt unterstützt uns Walat (36) für einen Monat im Theaterhaus.

... klingt doch eigentlich alles ziemlich gut, oder? Dabei sind sich die Theatermacher von ufaaq sicher, dass es düster aussieht: 
Prognose: Schlimm lautet der Titel ihrer Performance, die im Rahmen unserer hauseigenen Nachwuchs-Reihe am kommenden Donnerstag, den 16.2., um 20 Uhr, Premiere feiert.

Was wir erahnen können, wenn wir einen kurzen Blick in den Bühnenraum werfen: Es wird technisch aufwendig und experimentell. Viele Lämpchen auf vielen Gerätschaften blinken, wenn ufaaq proben. Welches Ergebnis am Ende des Prozesses steht, ist selbst für die Performer eine Story mit offenem Ausgang - zumindest anteilig.

Die theaterhauseigene Reihe SCHREDDER gibt es seit 2009. Junge Theatermacher*innen setzen sich darin mit einem Wort auseinander, zerpflücken und zerrupfen die Bedeutungszusammenhänge, in denen es steht. In vergangenen Jahren waren das unter anderem Begriffe wie „Afrika“, „Stadt“, oder „Kapitalismus“.

Große Worte, denen bühnenreife Taten folgten: Das Thema wird in seine Einzelteile zerlegt, um es anschließend aus künstlerischer Perspektive neu betrachten zu können. Um eine bessere Finanzierung und damit bessere Bedingungen für alle Beteiligten gewährleisten zu können, hat der SCHREDDER 2017 pausiert, um sich 2018 wieder neu zu erfinden. 

Aller Anfang ist schwer - leichter wird es mit der FIBEL für Freies Theater. Wie beschreibe ich mein Projekt adäquat, um auch potentielle Förder*innen und Partner*innen für meine Idee zu begeistern? Wie sieht ein stimmiger Finanzierungsplan aus? Und welche Punkte sind bei der professionellen Öffentlichkeitsarbeit zu beachten? DIE FIBEL gibt in kompakter Form Antworten. In Kooperation mit dem Landesverband Freier Theater in Niedersachsen e.V. (LaFT) sind fünf Hefte entstanden zu den Themen Kommunikation, Projektskizze, Kosten- und Finanzierungsplan, Förderlandschaft sowie Rechliche Grundlagen. Weitere Themenhafte sind in Planung.

Die bühne – das Theater der TU (Dresden) plant für den kommenden Mai ein Treffen studentischer Theatergruppen in Dresden. Die Ziele sind wie folgt beschrieben:

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