Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, war Anika aus dem Theaterhaus und Winnie Wilka aus dem Vorstand mit weiteren Vertreter*innen Freier Spielstätten und Gruppen am Landtag. Sie verwickelten die Abgeordneten ins Gespräch und forderten: „Schwingen Sie den Kochlöffel: Die Spielstättenförderung in Niedersachsen gehört in jeden Haushalt!“

Warum die Spielstättenförderung so wichtig ist?
Strukturstarke und offene Häuser in den Städten wie in ländlichen Räumen Niedersachsens bedeuten Ankerpunkte in der Freien Theaterszene. Sie sind demokratiebildende Bündnisorte und Begegnungsräume, in denen spartenübergreifend Theaterproduktionen gezeigt, Vielfalt gelebt und wichtige Diskurse geführt werden. Doch ein Theaterhaus, eine Spielstätte, braucht einen verlässlichen Personalstamm, Techniker*innen, Verwaltungsfachkräfte und Servicepersonal. Laufende Kosten wie Mieten und Energiekosten müssen gedeckt, Mittel in die Öffentlichkeitsarbeit gesteckt und den auftretenden Gruppen und Solokünstler*innen eine angemessene Gage gezahlt werden. Zur Zukunftssicherung und langfristigen Planbarkeit der Theaterhäuser, der Spielstätten, ist eine verlässliche Förderung der konzeptionellen und künstlerischen Arbeit unbedingt notwendig.

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