Das Konzept des Schredders beruht auf einer simplen Idee: Was immer man in den Schredder hinein gibt – egal wie sperrig, groß und komplex es auch sein mag – wird zerteilt, in einzelne Aspekte zerlegt und dadurch überhaupt erst überschaubar, einsehbar und vielleicht sogar verständlich.

Schon seit 2009 setzen sich jedes Jahr junge Theatermacher|innen mit großen Themen auseinander und verhandeln diese in verschiedenen Theaterformaten auf der Bühne. Recherchearbeit mündet in ästhetische Formentwicklung, Wissenschaft trifft auf künstlerische Praxis.

Welcher Themenkomplex geschreddert werden soll, bestimmt das Leitungsteam. Nach der Verkündung des Wortes folgt eine Ausschreibungsphase, die den Wettbewerb einleitet. Aus allen eingesandten Konzepten wählt die Leitung vier Nachwuchsgruppen aus. Diese erhalten dann die Möglichkeit, jeweils eine Woche im Theaterhaus Hildesheim mit einen Produktionsbudget zu proben, um anschließend dort einen Zwischenstand (die sogenannte Preview) zu zeigen. Während der Woche werden den Gruppen überdies Mentor|innen an die Seite gestellt, die unter anderem ehemalige Studierende der Universität Hildesheim sind. Als professionelle Theatermacher beraten sie die Gruppen konzeptionell, dramaturgisch, ästhetisch und theaterpraktisch.

Nach einer zweiten, dreitägigen Probenphase, in der die Gruppen das Feedback nach der Preview verarbeiten, stellen sie sich dem Wettbewerb und dem Urteil einer unabhängigen Jury beim Schredder-Finale. Die von der Jury ausgewählte Gruppe gewinnt ein Gastspiel und somit die Chance ihre Produktion ein weiteres Mal vor neuem Publikum zu zeigen.

Das Format Schredder hat sich das Ziel gesetzt Rahmenbedingungen zu schaffen, die erste professionelle Theaterarbeit für junge Nachwuchsgruppen gewährleisten. Wir freuen uns über jeden, der diesen Weg begleiten möchte, sei es als Theatermacher|in oder Zuschauer|in!

 

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