Sie sagt, sie sei irgendwie anders.
Arbeitet sie nicht als Putzfrau, fragt er.
Und er meint, dass sie glaubt etwas Besseres zu sein.
Sie ist ein Genie, denkt er bei sich.
Und sie weiß, dass sie am liebsten in der Bibliothek ist.
Ihre Klamotten sind seltsam, finden beide.
Und laute Geräusche mag sie nicht, sagt er.

Stell dir vor, du wärst irgendwo zwischen Bergen und Seen. Welchen Weg du auch einschlägst, auf einmal stehst du, wo der Bach am breitesten ist. Eine Zauberkraft ist da am Werk. Der ärgste Träumer in der tiefsten Versunkenheit - du stellst ihn auf die Beine und lässt ihn gehen, er wird ans Wasser finden. (H. Melville – Moby Dick)

TOODRYTOCRY ist eine Theaterperformance über Sehnsucht, Verführung und Angst. Die Performerinnen setzen ihre Körper in Beziehung zu Bildern von Flüssigkeiten, zu einer Metaphorik der Fluten, Ströme und Wellen. Sie erzählen von Wesen, die in diesen Flüssigkeiten leben und ihre Stimmen gegen trockenes Land tauschen; sie erzählen von Körpern und Gemeinschaften, die durch diese Wesen bedroht werden. Sie lösen sich auf zu Sumpf, Schmutz und Gewimmel und sie bauen Dämme, um sich davor zu schützen.

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