Das Förderprogramm deBühne des Theaterhaus Hildesheim e.V. geht 2019 / 2020 in die nächste Runde. Die deBühne fördert die Professionalisierung junger Theatergruppen, die sich mittelfristig eine feste Form geben wollen und ein Produzieren in der Freien Szene anstreben. Die Ausschreibung richtet sich an junge Theatermacher*innen am Ende ihrer Ausbildung oder ihres Studiums, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben. 

Das Arbeiten unter Freien Bedingungen stellt nicht nur künstlerische, sondern vor allem auch organisatorische Anforderungen an Theaterschaffende. Die Entwicklung von Konzepten, die Antragstellung, die Organisation von Proben- und Aufführungsräumlichkeiten, Ausstattung und personeller Unterstützung, die Umsetzung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Projektabrechnung gehören zum Alltagsgeschäft. Für viele junge Theatermacher*innen ist das noch Neuland. Der Theaterhaus Hildesheim e.V. unterstützt im Rahmen seiner Hausreihe deBühne zwei junge Gruppen bei ihrem Schritt in das Arbeiten unter professionellen Freien Bedingungen. Die ausgewählten Gruppen realisieren eine Produktion und werden dabei finanziell, ideell und beratend durch das Theaterhaus-Team unterstützt und begleitet. 

Gemeinsames Atmen im Rhythmus des leicht erhöhten Pulsschlages nach einer sanften Runde Federball. 
Die IRON GIRLS  stellen dem klassischem Wettkampfgedanken ein alternatives sportliches Bewusstsein gegenüber, in welchem es mehr um ein Verweilen in ästhetischen Formen und Farben geht als um das Optimieren der eigenen Leistung.

Ich hab die Schnauze voll. Ich koche innerlich. Ich balle die Faust, etwas brodelt in mir, Adrenalin, was was was was ich bin richtig wütend. Lass mich. Direkt unterm Solarplexus, Pochen, Stille. Lächeln. Nichts sagen. Ich hab die Schnauze voll. Ich koche innerlich. Ich balle die Faust, etwas brodelt in mir, Adrenalin, was was was was ich bin richtig wütend. Lass mich. Direkt unterm Solarplexus, Pochen, Stille. Lächeln. Nichts sagen. In Take No Shit stellt sich TEAM SOFT ihrer Wut.

Authentizität gilt als erstrebenswert. Ob in der Politik, in der Kunst, in den Medien im Beruflichen oder im Privaten – als authentisch wahrgenommen zu werden ist ein Qualitätsmerkmal und macht auch noch glücklich. Doch was macht einen authentischen Menschen aus? Geht es denn wirklich um Echtheit, Wahrhaftigkeit und Natürlichkeit, oder hat sich der Begriff längst ins Gegenteil verkehrt, so dass das Authentische heute vielmehr die perfekte Inszenierung eines klar definierten Stils ist? Gibt es bestimmte Tricks, die uns als glaubwürdige und wahrhaftige Persönlichkeit erscheinen lassen? Wie verhält es sich mit den Rollen, die wir entsprechend der gesellschaftlichen Kontexte, in denen wir uns bewegen, spielen?

Fosca pflegt René. Fosca ist unsterblich. René ist es nicht. 
edgarundallan untersucht die sensible Thematik aktueller Pflegesituationen und verbindet Leben mit Unsterblichkeit. Herzschrittmacher, Verjüngungskuren und künstliche Hüften, wodurch und wie lange können wir uns vor unserer eigenen Sterblichkeit verstecken? Die theatrale Untersuchung führt durch alle Alters- und Pflegestufen und landet bei den Darsteller♥innen selbst, die sich ihrer eigenen Pflegebedürftigkeit stellen.

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