Das Theaterhaus brummt! Das war die erste Bilanz, die Vorstand und Team am Konzeptionswochenende vom  30./31. Mai gezogen haben. Für zwei Tage saßen die Mitarbeitenden zusammen, um im Alltagstrubel kurz Luft zu holen, einen Schritt zurückzutreten und das eigene Tun zu reflektieren.

Dass der Spielbetrieb zurzeit auf Hochtouren läuft, merkt man nicht nur an dem fast pausenlos ausgebuchten Haus, einer wachsenden Anzahl an Kooperationen und neuer Aufmerksamkeit seitens der fachlichen, medialen und städtischen Öffentlichkeit, sondern auch an der steigenden Arbeitsbelastung. Deshalb war es ein Anliegen des Treffens, gemeinsam die Aufgaben und internen Abläufe zu sammeln und neu zu sortieren.

Damit die Zahnräder in Zukunft noch reibungsloser ineinandergreifen, entwickelten die Teammitglieder ein Organigramm aller Tätigkeitsbereiche vom Knabbersachen-Einkauf bis zur kulturpolitischen Repräsentation. Nebenstehendes Foto des Plakats in progress deutet an, wie verblüffend viele Knoten, Linien und Verzweigungen sich da zusammenfanden. Nach der Inventur ging es ans Ideenschmieden: Wohin will und soll sich der frisch durchdachte Theaterhaus-Organismus in den nächsten Jahren bewegen? Für den im Herbst anstehenden Konzeptionsförderungsantrag an das Land Niedersachsen wurden Schwerpunkte gesetzt und erste Entwürfe gestrickt.

Für Anregungen dazu ist das Theaterhaus-Team immer offen, sei es von Mitgliedern mit konkreten Bedarfen oder von Interessierten mit dem kritischen Blick von außen. Und wer statt Konzepte auszubrüten lieber mit anpackt, der ist natürlich herzlich willkommen, sich an der Theke, im Büro, als Abendspielleitung oder anderswie ehrenamtlich zu engagieren!