Das Freie Theaterkollektiv BwieZack feiert im Rahmen der deBühne_barrierefrei die Premiere ihrer neuen Produktion "von außen zu nah". Gemeinsam mit dem Publikum untersucht BwieZack in seiner Inszenierung das Phänomen des Schubladendenkens und will dazu anregen, eigene Vorurteile und Stereotype zu hinterfragen. Zu sehen am 02. (Premiere), 03. & 04.06.2016 im Theaterhaus Hildesheim!

Sie sagt, sie sei irgendwie anders.
Arbeitet sie nicht als Putzfrau, fragt er.
Und er meint, dass sie glaubt etwas Besseres zu sein.
Sie ist ein Genie, denkt er bei sich.
Und sie weiß, dass sie am liebsten in der Bibliothek ist.
Ihre Klamotten sind seltsam, finden beide.
Und laute Geräusche mag sie nicht, sagt er.

Juli ist 12 Jahre alt, pragmatisch und herzlich und sieht die Welt ein bisschen anders als die anderen. Und sie ist einsam. 

"von außen zu nah" richtet sich an hörgeschädigte und hörende Menschen ab 10 Jahren. Die partizipative Theaterinszenierung vereint gekonnt Spiel, Lautsprache, Gebärden und Übertitel. 

Das Hildesheimer Theaterkollektiv BwieZack wurde 2013 von Larissa Probst, Petra Jeroma, Theresa Frey, Johanna Kraft, Inga Schwörer und Malte Andritter gegründet uns setzt sich seitdem mit Theater für und mit jungen Menschen auseinander. Ihr Interesse ist es, eine zugängliche Form des Theatererlebnisses für ein junges Publikum zu schaffen und Zugangsschwellen zum Theater abzubauen. "von außen zu nah" ist die zweite Produktion von BwieZack. In 2014 erarbeiteten sie gemeinsam die Inszenierung "ONE WAY TICKET - die Reise zu eienm selbstgemachten Planeten". 

Alle Spieltermine: 02.06.2016 | 14:30 Uhr* (Schul- und Gruppenpremiere) & 20 Uhr* | 03.06.2016 | 10 Uhr & 20 Uhr | 04.06.2016 | 18 Uhr | *Premiere
Der Eintritt beträgt 8€ bzw. 5€ ermäßigt. 


„Von außen zu nah" entsteht im Rahmen von „deBühne_barriefrefrei 2016" in Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim, der St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe, dem Seminar „Theaterübertitelung" des Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Universität Hildesheim sowie dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte. 

Das Projekt deBühne wird durch das Land Niedersachsen und die Stiftung Niedersachsen gefördert.