Das Künstlerkollektiv Sanierte Altbauten feiert im Rahmen der deBühne die Premiere ihrer neuen Produktion "TOODRYTOCRY". Sie begeben sich in die Untiefen von Flüssigkeiten und erzählen von den darin lebenden Wesen, von Angst, Verführung und Sehnsucht. Zu sehen am 11. (Premiere), 12. & 13.02.2016 jeweils um 20 Uhr im Theaterhaus Hildesheim!

Stell dir vor, du wärst irgendwo zwischen Bergen und Seen. Welchen Weg du auch einschlägst, auf einmal stehst du, wo der Bach am breitesten ist. Eine Zauberkraft ist da am Werk. Der ärgste Träumer in der tiefsten Versunkenheit - du stellst ihn auf die Beine und lässt ihn gehen, er wird ans Wasser finden. (H. Melville – Moby Dick)

TOODRYTOCRY ist eine Theaterperformance über Sehnsucht, Verführung und Angst. Die Performerinnen setzen ihre Körper in Beziehung zu Bildern von Flüssigkeiten, zu einer Metaphorik der Fluten, Ströme und Wellen. Sie erzählen von Wesen, die in diesen Flüssigkeiten leben und ihre Stimmen gegen trockenes Land tauschen; sie erzählen von Körpern und Gemeinschaften, die durch diese Wesen bedroht werden. Sie lösen sich auf zu Sumpf, Schmutz und Gewimmel und sie bauen Dämme, um sich davor zu schützen.

Sanierte Altbauten ist ein Künstlerinnenkollektiv aus Hildesheim und wurde 2013 von Sarah Kindermann und Eva Hintermaier gegründet. Ihr Interesse ist es, Aspekte eines gesellschaftspolitischen oder kulturgeschichtlichen Phänomens über mehrere Arbeiten hinweg in je verschiedenen Formaten und Ästhetiken zu verhandeln. TOODRYTOCRY schließt an zwei vorangegangene Arbeiten zum Thema kollektive Abgrenzungsmechanismen an: HATERSGONNAHATE (Theaterperformance) und 360 (Video-/Rauminszenierung; in Kollaboration mit Selektivton).

Idee und Performance: Sarah Kindermann, Eva Hintermaier | Produktion: Hannes Siebert | Licht und Video: Insa Peters

Alle Spieltermine: 11.*, 12. & 13.02.2016 | 20 Uhr | *Premiere
Der Eintritt beträgt 8€ bzw. 5€ ermäßigt, Menschen aus laufenden Asylverfahren und aus Notunterkünften erhalten freien Eintritt. 

Video © Faraz Shariat


TOODRYTOCRY findet im Rahmen der Reihe deBühne des Theaterhaus Hildesheim statt. 
Auf der deBühne präsentieren junge Theaterschaffende auf dem Sprung in die Professionalität ihre ersten Arbeiten unter "freien Bedingungen".
Der Theaterhaus Hildesheim e.V. wertschätzt den unerschütterlichen Mut und den Wunsch nach (Selbst-) Verwirklichung junger Theaterschaffender Niedersachsens.

Das Projekt deBühne wird durch das Land Niedersachsen und die Stiftung Niedersachsen gefördert.