Die theaterhauseigene Reihe SCHREDDER gibt es seit 2009. Junge Theatermacher*innen setzen sich darin mit einem Wort auseinander, zerpflücken und zerrupfen die Bedeutungszusammenhänge, in denen es steht. In vergangenen Jahren waren das unter anderem Begriffe wie „Afrika“, „Stadt“, oder „Kapitalismus“.

Große Worte, denen bühnenreife Taten folgten: Das Thema wird in seine Einzelteile zerlegt, um es anschließend aus künstlerischer Perspektive neu betrachten zu können. Um eine bessere Finanzierung und damit bessere Bedingungen für alle Beteiligten gewährleisten zu können, hat der SCHREDDER 2017 pausiert, um sich 2018 wieder neu zu erfinden. 

Seit 2009 setzen sich junge Theaterschaffende im Rahmen der Theaterhaus-Reihe SCHREDDER mit dem jeweiligen Jahresthema in theatralen oder transdisziplinären Erstlingswerken auseinander. Das Konzept des SCHREDDERs beruht auf einer simplen Idee: Was immer man in den SCHREDDER hineingibt – egal wie sperrig, groß und komplex es auch sein mag – wird zerteilt, in einzelne Aspekte zerlegt und dadurch überhaupt erst überschaubar, einsehbar und vielleicht sogar verständlich.

Zwei wundervolle Tage Schredder-Festival 2016 liegen hinter uns. Unter dem Motto "FAMILIE" wurde geschreddert, was das Zeug hält. Vier Gruppen haben ihre Performances dem Publikum und der Jury präsentiert. Die diesjährige Jury bestehend aus Markus Wenzel (Perfomer bei Markus&Markus), Jörg Gade (Intendant des TfN) und Dr. Kerstin Büschges (Koordinatorin interdisziplinäres Graduiertenkolleg ‘Gender und Bildung’ an der Stiftung Universität Hildesheim und Performerin) fällte während der öffentlichen Jurysitzung am 02.04. die Entscheidung über die Gewinnerperformance.

Das Programm für das SCHREDDER-Festival steht fest. Der Schredder und das Festival stehen in diesem Jahr unter dem Begriff "Familie".

Beim SCHREDDER Team ist weißer Rauch aufgestiegen. Wir haben diskutiert, einen Streit inszeniert und uns wieder vertragen. Das ist hart, schließlich geht es darum, wer Teil der SCHREDDER FAMILIE 2016 wird. 
Nun präsentieren wir hier exklusiv für euch, nicht ohne Stolz und Vorfreude, die vier teilnehmenden Gruppen:

Noch eine Woche bis zum Beginn des Schredder-Finales. Die vier Gruppen spielen insgesamt sieben Vorstellungen. Dabei gibt es zwei Preise zu gewinnen: den Publikumspreis und den Jurypreis. Für Ersteren wird die Eintrittskarte zum Stimmzettel. Die Inszenierung die dem Publikum im Durchschnitt am besten gefallen hat, fährt auf ein Gastspiel ans LOT-Theater nach Braunschweig. Die Jury darf das Stadtkollektiv wählen. Eine Gruppe wird mit einem Budget ausgestattet um eine weitere Produktion im Themenfeld STADT zu realisieren. Katharina Stefan, Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheuerle und Ulrike Seybold übernehmen diese Auswahl.
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