Noch eine Woche bis zum Beginn des Schredder-Finales. Die vier Gruppen spielen insgesamt sieben Vorstellungen. Dabei gibt es zwei Preise zu gewinnen: den Publikumspreis und den Jurypreis. Für Ersteren wird die Eintrittskarte zum Stimmzettel. Die Inszenierung die dem Publikum im Durchschnitt am besten gefallen hat, fährt auf ein Gastspiel ans LOT-Theater nach Braunschweig. Die Jury darf das Stadtkollektiv wählen. Eine Gruppe wird mit einem Budget ausgestattet um eine weitere Produktion im Themenfeld STADT zu realisieren. Katharina Stefan, Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheuerle und Ulrike Seybold übernehmen diese Auswahl.

Christoph Lutz-Scheuerle hat Angewandte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim studiert und danach promoviert. Seit September 2013 ist er Professor für Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kunst und Teilhabe am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund. Während seines Studiums war er Mitbegründer des Performance-Ensembles 3%XTRA!. Er war bei zahlreichen szenischen Projekten als Schauspieler, Dramaturg und Theaterpädagoge mit unterschiedlichen Ensembles (3%XTRA!, mamouchi, Rimini Protokoll, Theater GegenStand) und an diversen Häuser (HAU, Junges Theater Bremen, Stadttheater Hildesheim, Theater Freiburg) beschäftigt.



Katharina Stephan studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und arbeitet an der Schnittstelle von Hörspiel, Bühne und öffentlichem Raum. Seit 2009 ist sie Präsidentin, Gärtnerin und Chauffeurin des nomadischen Theaterstamms „Mobile Albania“, durchwandert Städte und Peripherien und verweilt an Kreuzungen und Passagen. Daneben arbeitet sie in verschiedenen Kollektiven als Performerin, Dramaturgin, Licht- und Tondesignerin und realisiert eigene Klangarbeiten und Hörstücke. Seit 2012 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Projektdramaturgie und künstlerische Praxis am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft.

 
Ulrike Seybold ist seit November 2013 Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen. Sie genießt es sehr, dass es    Teil ihres Berufs ist, durchs Land zu fahren und Theater zu sehen. Bevor sie nach Hannover kam, hat sie freiberuflich als Kulturmanagerin  (Produktionsleitung, Presse etc...) für verschiedene Kultur- und Theaterprojekte gearbeitet. Ein Schwerpunkt waren dabei Projekte im öffentlichen Raum. Insbesondere während der Zusammenarbeit mit raumlaborberlin (Eichbaumoper (2009), Odyssee Europa (2010)) hat sie sich – praktisch wie theoretisch – intensiv mit Stadtkultur und Kulturstädten auseinandergesetzt.



Wer welchen Preis gewinnt zeigt sich beim Festivalwochenende am 17./18.April. Einige Karten gibt es noch entweder über den Kalender oder hier: https://www.theaterhaus-hildesheim.de/index.php/stadt-schredder