Das Pitch-Wochenende hat entschieden! Am 6./7. Januar 2018 fanden sich 55 Menschen im Theaterhaus Hildesheim zusammen, um gemeinsam Ideen, Ansätze und erste Vorstellungen von Bürokratie zu schreddern, formal und ästhetisch vorzustellen und zu diskutieren. 20 Gruppen haben sich für das Pitch-Wochenende angemeldet. Wir haben alle ins Theaterhaus Hildesheim eingeladen. 17 waren letztendlich dabei, um in produktiver Atmosphäre die ersten Ideen konkreter werden zu lassen.

In zwei Pitch-Runden hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit zunächst sich und dann ihr Konzept zu präsentieren. Diskutiert, kritisiert und Feedback formuliert haben die teilnehmenden Gruppen selbst; eine Jury gab es nicht. Das solidarische Aushandeln miteinander und das Ausprobieren auf der Bühne standen im Vordergrund. So haben die teilnehmenden Gruppen, eigens demokratisch anhand der Pitches ihre Wahl getroffen. Diese Auswahl wird das SCHREDDER 2018 Festival im April mit vier Produktionen rund um die Bürokratie bespielen.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die an diesen Tagen helfende Hände des Theaterhaus Hildesheim waren und zu einem gelungen und erfolgreichen Wochenende beigetragen haben. Dankeschön, natürlich auch an alle Teilnehmenden, die mit uns dieses Experiment gewagt, es damit mitgestaltet und diese vier Gruppen gewählt haben, die wir euch hiermit vorstellen wollen:

Der SCHREDDER ist wieder da und hat sich diesmal die BÜROKRATIE vorgenommen.
Im April 2018 wollen wir euch und eure Schredderschnipsel auf der Bühne sehen.
Dafür müsst ihr nur noch den Anmeldebogen ausfüllen, ein Foto von euch mitschicken und schon seid ihr angemeldet für den SCHREDDER und das PITCH-Wochenende im Januar.

Wir haben die Bewerbungsfrist verlängert - immer noch wird ein motiviertes Leitungsteam für unsere SCHREDDER-Reihe gesucht!

Die theaterhauseigene Reihe SCHREDDER gibt es seit 2009. Junge Theatermacher*innen setzen sich darin mit einem Wort auseinander, zerpflücken und zerrupfen die Bedeutungszusammenhänge, in denen es steht. In vergangenen Jahren waren das unter anderem Begriffe wie „Afrika“, „Stadt“, oder „Kapitalismus“.

Große Worte, denen bühnenreife Taten folgten: Das Thema wird in seine Einzelteile zerlegt, um es anschließend aus künstlerischer Perspektive neu betrachten zu können. Um eine bessere Finanzierung und damit bessere Bedingungen für alle Beteiligten gewährleisten zu können, hat der SCHREDDER 2017 pausiert, um sich 2018 wieder neu zu erfinden. 

Das erfolgreiche Format kann weiterentwickelt werden, neue Ideen sind herzlich willkommen. Das Wort, unter dem alles stehen wird, bestimmt das neue Leitungssteam. Danach beginnt die Ausschreibungsphase: Vier Nachwuchsgruppen wird es ermöglicht, erste Arbeiten unter professionellen Bedingungen umzusetzen. Welche das sein werden, entscheidet das Team. Während des SCHREDDER-Festivals werden die ausgewählten Theaterarbeiten schließlich gezeigt. Eine Jury wählt zum Schluss die - aus ihrer Sicht - gelungenste aus.

Das Leitungsteam kümmert sich um die drei (Haupt-) Arbeitsbereiche Fördermittelakquise, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Auswahl und Koordination der Gruppen und das Mentoring und die Betreuung der Jurymitglieder. Jedes der drei Aufgabenfelder sollte von einer Person besetzt werden. Eine Vergütung gibt´s auch.

Der Arbeitstzeitraum ist Mai 2017 bis Mai 2018, das Festival wird im Frühjahr 2018 stattfinden. Das Team muss zuvor nicht permanent in Hildesheim vor Ort arbeiten - Nicht-Hildesheimer*innen unterstützen wir gerne mit unserem Netzwerk zwecks Unterbringung während des Festivals. Und überhaupt: Eine enge Anbindung ans Theaterhaus-Team und seine Expertise sind erwünscht! Bewerbt euch!

Die theaterhauseigene Reihe SCHREDDER gibt es seit 2009. Junge Theatermacher*innen setzen sich darin mit einem Wort auseinander, zerpflücken und zerrupfen die Bedeutungszusammenhänge, in denen es steht. In vergangenen Jahren waren das unter anderem Begriffe wie „Afrika“, „Stadt“, oder „Kapitalismus“.

Große Worte, denen bühnenreife Taten folgten: Das Thema wird in seine Einzelteile zerlegt, um es anschließend aus künstlerischer Perspektive neu betrachten zu können. Um eine bessere Finanzierung und damit bessere Bedingungen für alle Beteiligten gewährleisten zu können, hat der SCHREDDER 2017 pausiert, um sich 2018 wieder neu zu erfinden. 

Seit 2009 setzen sich junge Theaterschaffende im Rahmen der Theaterhaus-Reihe SCHREDDER mit dem jeweiligen Jahresthema in theatralen oder transdisziplinären Erstlingswerken auseinander. Das Konzept des SCHREDDERs beruht auf einer simplen Idee: Was immer man in den SCHREDDER hineingibt – egal wie sperrig, groß und komplex es auch sein mag – wird zerteilt, in einzelne Aspekte zerlegt und dadurch überhaupt erst überschaubar, einsehbar und vielleicht sogar verständlich.

Zwei wundervolle Tage Schredder-Festival 2016 liegen hinter uns. Unter dem Motto "FAMILIE" wurde geschreddert, was das Zeug hält. Vier Gruppen haben ihre Performances dem Publikum und der Jury präsentiert. Die diesjährige Jury bestehend aus Markus Wenzel (Perfomer bei Markus&Markus), Jörg Gade (Intendant des TfN) und Dr. Kerstin Büschges (Koordinatorin interdisziplinäres Graduiertenkolleg ‘Gender und Bildung’ an der Stiftung Universität Hildesheim und Performerin) fällte während der öffentlichen Jurysitzung am 02.04. die Entscheidung über die Gewinnerperformance.

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