Performing the Archive! Für ein Archiv des Freien Theaters
Aufruf zur Meldung von Dokumenten, Materialien, Sammlungen 

Das Freie Theater braucht ein Archiv – für angemessene Sichtbarkeit, aber auch als erweiterte Grundlage für die Anerkennung seiner eigenständigen Theaterästhetik.

Die Entwicklung des Freien Theaters ist in Deutschland in besonderer Weise Moment der gesellschaftlichen – politischen und kulturellen – Bewegung der Modernisierung der postindustriellen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Verbindung von unbedingt zeitgenössischer Perspektive und entsprechenden Produktionsweisen ist es ein bedeutsames  Element der Erneuerung der deutschen Theaterlandschaft. 

Theater ist beweglich und ebenso beweglich soll das Archiv sein: 

Ein lebendiger Ort des Austauschs – Performing the Archive
Ein physisches Archiv, ein Ort, der Baustelle bleibt, immer im Entstehen
Ein Ort des kollektiven Gedächtnisses, der der Beliebigkeit entgegenwirkt
Ein digitaler Speicher im Internet, der inhaltlich Verbindungen generiert und zeigt

Das Projekt eines Archivs des Freien Theaters wird von einem Arbeitskreis getragen, in dem der Bundesverband Freie Darstellende Künste, das Internationale Theaterinstitut Deutschland (ITI Germany) mit dem Mime Centrum Berlin, der Dachverband Tanz Deutschland, das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) mit dem Impulse Theater Festival sowie das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim zusammenwirken.

Im Rahmen des Projektes „Performing the archive. Studie zur Entwicklung eines Archivs des Freien Theaters", koordiniert am Institut für Kulturpolitik der  Universität Hildesheim  und gefördert von der Staatsministerin für Kultur und Medien  sowie den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und der Stiftung Niedersachsen, sammeln wir in einem ersten Schritt möglichst umfassende Informationen über vorhandene Bestände, um eine Beschreibung der Materialien und Dokumente des Freien Theaters in Deutschland zu erarbeiten.

 

Aufruf

Wir bitten hierfür um Informationen über vorhandene Sammlungen von audiovisuellen Medien (Videos, DVDs usw.), Druckschriften, Akten, Publikationen, Programmheften, Förderanträgen und -unterlagen, Pressesammlungen, Protokollen, Manuskripten etc. 

Wenn ihr also Informationen habt, dann füllt bitte den Fragebogen im Link aus und sendet ihn bis zum 30.3.2016 an die OrganisatorInnen: . Ihr könnt eure Informationen auch über folgende Homepage versenden: www.theaterarchiv.org.

Weitere Informationen zum Projekt, dessen Initiatoren und Trägerkreis findet ihr unter: www.theaterarchiv.org