Die drei Landesarbeitsgemeinschaften Soziokultur aus Niedersachsen, Thüringen und Baden-Württemberg starten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft das mehrjährige Forschungsprojekt „Weiterdenken. Soziokultur 2030“. In diesem Kontext schreiben sie einen Wettbewerb um die besten Projektideen zur künstlerischen Erforschung der Zukunft von Soziokultur, Urbanität und Zivilgesellschaft aus. Teilnehmen können Visionär*innen aller Sparten, den Gewinner*innen winkt die vollfinanzierte Durchführung ihres Vorhabens.

In einer ersten Runde können sich Künstler*innen oder Künstlergruppen bis zum 1. Oktober mit ihrem Konzept zur Teilnahme am Symposium „Kann Spuren von Kunst enthalten“ am 24. und 25. November im Pavillon Hannover bewerben (Projektskizze, Selbstdarstellung, grober Zeit- und Kostenplan). Gefragt sind Vorhaben mit künstlerisch-forschendem Ansatz und einem thematischen Fokus auf gesellschaftlichen Veränderungsprozessen (wie beispielsweise demografischer Wandel, Digitalisierung, Stadt- und Regionalentwicklung oder Zuwanderung). Form und Methoden sind dabei frei – sie können von partizipativen Formaten über lebendige Kunstwerke bis zu dokumentarischen Performances reichen.

15 Kandidat*innen werden vorausgewählt, ihre Ideen auf dem Symposium in einer kreativen 15-minütigen Präsentation vor- und zur Diskussion zu stellen. Die Eingeladenen erwartet für diese Erarbeitung ein Honorar von 750 Euro. Die wiederum 5 überzeugendsten Konzepte werden dann im Rahmen von „Weiterdenken. Soziokultur 2030“ finanziert und realisiert.

Der ausführliche Ausschreibungstext und das Bewerbungsformular finden sich unter www.kannspurenvonkunstenthalten.de.