deBühne | Theater_in: Ein Eisblock und ein Wasserfall | 2013
Theaterhaus Postkarte | Mai 2017 | Bild © Andreas Hartmann
Fräulein Wunder AG: Auf den Spuren von... | 2010
Theaterhaus Postkarte | Juni 2017 | Bild © Andreas Hartmann
Fortbildung Darstellendes Spiel des TPZ Hildesheim: Blick durchs Schlüsselloch - Szenen rund ums Un*sichtbare
Bild © Andreas Hartmann
systemrhizoma: No Strings Attached
@ Thimo Kortmann
Theater Fata Morgana: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren | schauSpielPlatz
Bild @ Theater Fata Morgana
Das Theaterhaus macht vom 03. - 31.07.2017 Sommerpause!

Weniger das tagespolitische Geschehen, mehr die größeren gesellschaftlichen Entwicklungen, die Frage nach dem Woher, dem Dahinter und dem Wohin sind es, die uns unsere Stoffe finden lassen.
Seit 1994 lassen wir uns von epischen Vorlagen inspirieren – zu Schauspiel und Figurentheater, zu artistischen Satzgesängen mit Anleihen aus der Renaissance, Popballaden und Punkrockgeschrei.
Unsere Arbeit ist bestimmt von der weitgehend ergebnisoffenen künstlerischen und inhaltlichen Auseinandersetzung aller Ensemblemitglieder vor und während der Produktion.


Neben dem festen Ensemble (s.u.) arbeiten wir regelmäßig und gerne mit Gästen für Schauspiel und Musik.
Seit 2010 sind wir als eines der ältesten Freien Theaterensembles in Hildesheim auch als MentorInnen für BühnenkünstlerInnen der neuen Generation aktiv (Schredder 2011 und 2012 / Polis 3000 u.a.).
Aus diesen sehr bewusst die Künstlergenerationen übergreifenden Kooperationen wächst auf beiden Seiten eine Erweiterung des szenischen und dramaturgischen

 

aktuelle Inszenierungen:

tieren
ein Schauspiel mit Figuren

ab 16 Jahren
Dauer: ca. 70 min.

Wal, da bläst er, Bär, da riecht er, Spinne, da spinnt sie, Tintenfisch, da tintet er, Fledermaus, da ultraschallt sie! Jetzt als neue Apps für den Menschen? In verschiedenen Versuchsanordnungen analysieren wir tierische Lebens- und Sinnesfunktionen, Bewegungstalente, körperliche Spezialisierungen – mit der Fragestellung: Wie wäre ich Tier? Oder bin ich's sowieso? - Ein theatraler Diskurs über das Lebendige an sich und den menschlichen Hang zum Beleidigtsein.

  

Die Widerkehr des Barbarossa

ab 16 Jahren
Dauer: ca. 75 min.

Der legendäre Mayakalender verspricht uns für Ende 2012 den Weltuntergang. Doch wir Deutschen brauchen uns nicht zu fürchten: Unter dem Kyffhäuser in Thüringen schläft Kaiser Friedrich I und wartet darauf, am Ende der Tage das Deutsche Reich zu retten.
Mit den Mitteln des wissenschaftlich-dokumentarischen Tierfilms (Crittercam, Zeitlupe, time-lapse) rückte die TheaterKolchose am Tag der deutschen Einheit im Jahr des Weltuntergangs einem deutschen Mythos auf den Pelz. Auf der Bühne lassen wir das dokumentarische Material und theatrale Absicht aufeinander prallen...

 

Das Floß der Medusa

ab 16 Jahren
Dauer: ca. 75 min.

Alle haben Hunger wie wahnsinnig, obwohl, eigentlich kann man das ja noch aushalten, nach vier Tagen, aber es ist so eng und du kannst nicht nachdenken, dein Wille säuft ab und dann: wie hat es angefangen? Jedenfalls mal wieder einer tot, und er liegt da, und er spürt ja auch nichts.

Eine Annäherung an das historische Geschehen hinter dem Gemälde „Das Floß der Medusa“ von T. Gericault. Ein „verhängnisvolles Pas de Deux [...] Man kann einfach nicht weggucken.“ (HiAZ)