Das absatzTrio ging im Jahr 2000 aus der mehrjährigen Zusammenarbeit des Contact-Improvisationsensembles momentum hervor.

Mit seinen Projekten begibt sich das Kollektiv auf die Suche nach den Schnittstellen zwischen Tanz, Musik, Schauspiel und Video, versucht dabei die Verbindung zwischen Alltag und Kunst herzustellen und in experimentelle Aufführungssituationen zu übersetzen.

Wann wird das Alltägliche zum künstlerischen Akt; Bewegung zu Tanz, Geräusch zu Klang, Sprache zum Selbstzweck?
Der Arbeitsprozess führt vom improvisatorischen Erforschen der Wechselwirkungen zwischen Raum, Bewegung, Klang und Wahrnehmung zu sinnlich erfahrbaren Geschichten.
Dabei finden die Aufführungen meist an theateruntypischen Orten wie einer Zahnarztpraxis oder einem historischen Wehrturm statt und binden das Publikum auf subtile Weise aktiv in das künstlerische Geschehen ein.
Das Ensemble spielt mit Konventionen und Rezeptionsmustern, stellt diese dar und bloß, bedient sich ihrer und bricht sie auf und entdeckt neue, verstörende, amüsante, absurde Verknüpfungen.