PiedDeFou ist eine 2016 gegründete freie Theatergruppe, die in ihren Arbeiten gesellschaftlich relevante und alltagsnahe Themen, (Fußball 2016, Hören 2017, Jahreszeiten 2017 und 2018, Mutig sein 2019 und Sterben 2020), aufgreift und für die Bühne umsetzt. Dabei arbeiten sie spartenübergreifend mit Tanz, Theater und Live-Musik. Die Gruppe möchte mit ihren Inszenierungen bewusst an Publikumsgruppen herantreten, denen der Zugang zu (freiem) Theater aus verschiedenen Gründen schwerfällt oder erschwert wird. Damit vertreten sie ausdrücklich einen inklusiven Anspruch. Mit einer Mischung aus Gebärden- und Lautsprache sowie Musik, die durch Tanz für alle visualisiert und erfahrbar wird, sind ihre Stücke für taube und hörende Menschen gleichermaßen verständlich. Auch für Menschen, die die deutsche Sprache (noch) nicht gut beherrschen sind unsere Stücke geeignet, denn die Gebärden schaffen einen visuellen Zugang zur Bedeutung einzelner Wörter.

PiedDeFou: "Es ist uns wichtig die Gleichwertigkeit von Gebärden- und Lautsprache ganz selbstverständlich auf der Bühne zu zeigen. So kommunizieren wir auf spielerische Weise GLEICHZEITIG, in WECHSLENDER Leserichtung und HIERARCHIEFREI für alle Lautsprachler*innen und Gebärdensprachler*innen.
Unsere Inszenierungen sollen eine verbindende und vermittelnde Funktion haben und die Deutungshoheit der Lautsprache für die Dauer des Stückes und die Zeit danach aufheben."

PiedDeFou sind Theresa Henning und Geli Strahl, als Gäste Joëlle Benhamou und Nina Ornowski
Mitglied im Theaterhaus ist die Gruppe seit 2019.

Website: www.theaterpieddefou.de

Das Kollektiv DIE SOZIALE FIKTION ist ein Zusammenschluss aus Performer*innen, Autor*innen, Organisator*innen und DIY Künstler*innen, der sich 2012 während des gemeinsamen Studiums der Kulturwissenschaften & ästhetischen Praxis in Hildesheim formiert hat. In kollektiver Organisationsstruktur entstehen (Theater-) Arbeiten, die Gesellschaftskritik mit der lustvollen Analyse persönlicher Widersprüche und des kollektiven Un-Bewussten verbinden: Alles ein bisschen verwackelt, alles etwas verschoben. Performances unter 300dpi. Eine immer wieder ausgesprochene Einladung ans Publikum, sich aus der Verletzlichkeit heraus zu verbinden.

Seit 2019 ist DIE SOZIALE FIKTION Mitglied im Theaterhaus Hildesheim. Als Freie Theatergruppe arbeitet das Kollektiv ohne eigene feste Spielstätte. Die Produktionen der Gruppen entstehen mit verschiedenen Partner*innen wie dem Theaterhaus Hildesheim, der Schwankhalle Bremen oder dem Programm flausen+. Ihre Inszenierungen werden sowohl niedersachsenweit als auch überregional gezeigt.

2021/22 ist DSF Teil der Plattform FREISCHWIMMEN. Zuletzt entstanden die Produktionen RENDER GHOSTS (Freies Projekt), GOODBYE NORM - Ein peinlicher Auftritt (als flausen+ Koproduktion), eingeladen zum Kinder- und Jugendtheaterfestival Hart am Wind) sowie DIESEN MANGEL NEHMEN WIR PERSÖNLICH von Adele Mike Dittrich Frydetzki (Koproduktion mit LOFFT – Das Theater Leipzig und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste). Ihre Arbeit STEPPENGESÄNGE erhielt den Jury- und Publikumspreis beim Körber Studio Junge Regie 2014 und einen Jurypreis beim Festival 100° am HAU Berlin. 2016 folgte zudem eine Einladung zum Festival BEST OFF Niedersachsen.

Website: http://sozialefiktion.org/
Facebook: www.facebook.com/sozialefiktion


 

 

Zuckerhut gibt es seit der Theaterproduktion „Die glorreichen Sieben” und wurde von der Dramaturgin Barbara Kastner gegründet. Mit der Produktion „Die Auflösung. Eine Untersuchung über Unvermögen und Belanglosigkeit” im Frühjahr 2006 begann die Zusammenarbeit der Schwestern Julia Kastner (Regie/Sounddesign) und Barbara Kastner (Dramaturgie) unter dem Namen Zuckerhut Theaterprodukt. Zuckerhut Theaterprodukt ruft Theaterprojekte ins Leben, die sich hauptsächlich mit zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Prozessen beschäftigen. „Die Auflösung” war der Auftakt zu einer Reihe von Untersuchungen unserer Gesellschaft, bei denen Themen des Alltags mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und dramatischen Texten verbunden werden: In der Recherchephase wird ein „Forschungsobjekt” bestimmt, von dem ausgehend ein experimentelles Terrain abgesteckt wird.

 

James & Priscilla arrangieren Texte und Musik aus Popsongs als Theaterinszenierungen. Das Ergebnis kann Pop-Oper genannt werden, minimalistisches Bildertheater oder abstraktes Live-Hörspiel. Durch den gezielten Einsatz von Gestik, Mimik und Andeutungen von Tanz ersetzen sie die große Geste und erschaffen eine zeitgenössische Form von Pathos.

James & Priscilla wurde 2009 von Studierenden der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim gegründet. Die bisherigen Produktionen sind Badlands (2010), End of a Century (2011), The Love Below (2012) und A Tender Age(2013). Für Nightcalls (2015) setzt sich die Theatergruppe aus dem Regie- und Produktionsteam Jasper Tibbe und Aishe Spalthoff, sowie den Performer_innen und Musiker_innen Clara Minckwitz, Felix Scheer, Janis Fisch, Karoline Kähler und Mila Dargies zusammen. Die Theatergruppe hat bisher u.A. bei den Festivals theaterszene europa in Köln und Out Now! in Bremen teilgenommen und ist über frühere Auftritte bei Festivals in Manchester, Zürich und Kopenhagen auch international vernetzt. 2014 gewann sie für A Tender Age den Preis der BürgerStiftung Hildesheim in der Kategorie Junges Theater.

 

Das Theater Fata Morgana betreibt seit 1990 ein professionelles freies Kinder- und Jugendtheater. Mit seinen Kindertheater-Produktionen gastiert Theater Fata Morgana im gesamten Bundesgebiet sowie bei diversen Festivals.
Neben der Arbeit an eigenen Produktionen sind die drei Mitglieder des Theater Fata Morgana, Karl-Heinz Ahlers, Thomas Esser und Hartmut Fiegen an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern als Schauspieler, Musiker, Regisseure und Autoren tätig.

2006 gewinnt das Theater Fata Morgana mit „Die Reise nach Brasilien“ den Preis für freies Theater der niedersächsischen Lottostiftung und 2007 den Hamburger Kindertheaterpreis. Letzteren erhielten sie erneut 2011 für die Produktion “Arthur und Merlin”. „Das Gespenst von Canterville“ wurde 2014 zum Norddeutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival „Hart am Wind“ eingeladen.

 

 

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